Restaurant

Rossbarth Restaurant

Linz

Der Auftrag zur Planung des ersten eigenen Restaurant zweier junger Haubenköche in Linz, stellte für destilat die Gelegenheit dar, ein spannendes innenarchitektonische Gastronomieprojekt in einem denkmalgeschützten Ambiente umzusetzen.

Das architektonische Konzept wurde auf die kulinarische Philosophie von Marco Barth und Sebastian Rossbach zugeschnitten, eine Küche basierend auf einfachen, aber hochwertigen, vorwiegend regionalen Produkten, die sehr raffiniert und kreativ veredelt werden. Bodenständige Einfachheit, regionale Wertschöpfung und ein hoher Qualitätsanspruch an die verwendeten Materialien stellen somit auch die Basis für die architektonische Gestaltung dar.

Die zentrale Herausforderung des Restaurant Projekts war die räumliche Qualität der alten Substanz wiederherzustellen. Abgehängte Decken wurden entfernt, um die alten Gewölbe wieder sichtbar zu machen. Die Oberflächen wurden behutsam restauriert und soweit wie möglich erhalten. Ein äußerst enges Budgetkorsett erforderte ein sehr sorgsames Abwägen jeder Maßnahme unter der Prämisse „Weniger ist Mehr“.

Die formal sehr reduzierte Möblierung des Restaurants erfolgte unter Verwendung geräucherter Eiche und verzundertem Stahlblech, gefertigt von kleinen Manufakturen aus dem Mühlviertel und regionalen Handwerkern.

Die Räumlichkeiten vermitteln dadurch eine fast mönchische Strenge und Einfachheit, kontrastiert durch punktuell gesetzte, verspieltere Elemente, die dem kulinarischen Erlebnis im wahrsten Sinne des Wortes Raum lassen.

Den beiden Auftraggebern war die räumliche Verbindung von Küche und Gastraum ein zentrales Anliegen. Einerseits um direkten Kontakt zu den Gästen zu ermöglichen, aber auch um den Gästen Einblick in das Geschehen in der Küche zu geben und den Prozess der Fertigung der Speisen hautnah miterleben zu können.

Konzipiert wurde demgemäß eine offene Raumabfolge mit Empfangs-Loungebereich, Bar und Gastraum mit angeschlossener kleiner Bibliothek und eine in Richtung Bar offene Küche, die zusätzlich durch ein Fenster mit dem Gastraum verbunden wurde.

 

Produkte
Stuhl: „ Polygon“ von Prostoria              
Sofatisch: „Polygon“ von Prostoria
Stehleuchte: „Buckle Head“ online
Teppich: „Pearl“ von Object Carpet
Vorhang: „Festes Leinen“ von Leitner Leinen
Barhocker: „ AAS38 Low“ von Hay
Hängeleuchte: „Amp“ von Norman Copenhagen
Lichtspots: „Sqube on track“ von Wever&Ducrè
Stuhl: „CHT 88T“ von Carl Hansen
Hängeleuchte: „Shades of 3d“ von Destilat
Deckenleuchte: „ Box ceiling“ von Wever&Ducrè

 

Team
Magdalena Haas
Henning Weimer
Harald Hatschenberger

 

Fotografie
Monika Nguyen

 

Awards
German Design Award, Winner 2019

 

Publikationen
2019/04 Architektur Aktuell Online (Österreich)
2019/03 Baunetz Online (Deutschland)
2019/01 AIT Online (Deutschland)
2018/10 Arcade Online (Deutschland)
2018/05 RestaurantAndBarDesignAwards Online (UK)
2018/05 CompetitionOnline (Deutschland)
2018/04 Designaddicts Online (Australien)
2018/03 A La Carte (Österreich)
2018/03 Cooking (Österreich)
2018/04 WordInterorNews (UK)
2018/03 Architonic Online (Schweiz)
2018/03 Yatzer Online (US)
2018/02 A-List Online (Österreich)
2018/02 Interiordesign Online (USA)
2018/01 AEC Cafe Online (USA